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Immanuel Kant Schule Neumünster

Mozartstraße 36 D-24534 Neumünster

Telefon: 04321/9424210 Fax: 04321/9424209

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Multilateralismus in der Krise – Wie können wir den Multilateralismus retten?

Unter dieser Fragestellung hat ein Team aus 11 Schülerinnen und Schülern der Immanuel-Kant-Schule Neumünster eine Projektidee für den Young Economic Summit (YES!) Wettbewerb entwickelt und das diesjährige Regionalfinale gewonnen. YES! ist der größte Schulwettbewerb in Deutschland, in dem Schulteams Lösungen zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen ausarbeiten.

2020-06-Yes-Projekt

Durch eine selbst ausgearbeitete Umfrage kristallisierte sich ein Transparenzproblem multilateraler Institutionen wie der EU heraus. Doch wie jeder in der jüngeren Vergangenheit hatte auch das Team mit der Kontaktsperre zu kämpfen. „Wir konnten uns nicht einfach treffen und an der Lösung arbeiten, schon gar nicht in der Schule mit den Lehrern.“, betont Torge Höhn, „Und sicherlich haben wir auch schon ans Aufgeben gedacht.“ Doch sie haben sich doch nochmal alle zusammengerissen und auch unter den widrigen Bedingungen per Videochat und im Abistress weiter an dem Projekt gearbeitet.

Die Lösung: MUTE

Eine App fürs Smartphone, in der Nutzer unkompliziert, niedrigschwellig und mit wenig Zeitaufwand aktuelle Informationen über multilaterale Institutionen erhalten, ihr Grundwissen verbessern und in Chatrooms direkten Kontakt zu Politikern aufnehmen können.

„Unser Ziel ist nämlich, in der Bevölkerung durch einfach zugängliche Informationen ein stärkeres Bewusstsein für die Wichtigkeit von überstaatlichem Handeln zu erzeugen, sodass der zunehmende Nationalismus wieder abnimmt und wir zu einer offenen Weltgemeinschaft zusammenwachsen. Denn nur gemeinsam können wir Probleme wie den Klimawandel bekämpfen.“, so Luisa Grittner.

2020-06-Yes-Projekt

Mit der fachlichen Expertise von Julia Stein-Zalai und Dr. Dennis Görlich vom Institut für Weltwirtschaft Kiel ist es gelungen, das Konzept für dieses Projekt zu entwickeln, das sich nun im Bundesfinale gegen die anderen Sieger der fünf Regionalfinals im September messen soll. Das Siegerprojekt wird sich dann zusätzlich zu den bereits gewonnenen 1000€ Preisgeld weitere finanzielle Unterstützung erhalten und von der Politik umgesetzt werden. Doch Malte Höhn sieht da noch einen weiten Weg vor sich und seinem Team: „Jetzt müssen wir erstmal zeigen, dass wir in den nächsten Monaten unsere App MUTE wirklich in die Realität umsetzen können beziehungsweise Unterstützer gewinnen können, sodass wir unser Projekt im Finale auch glaubhaft präsentieren können.“ Für Alice Hakimy ist es eine sehr gute Erfahrung: „Dieses Projekt hat uns das „out of the box“ denken gelehrt. Es ist wirklich großartig, dass wir als Schüler gesellschaftlich relevante Projekte entwickeln können.“